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Pressemitteilungen

11.06.2012 | hww wienberg wilhelm | Mitteilung der Pressestelle
Golden Globe-Gewinner durch Insolvenzplan gerettet

Die „EGOLI TOSSELL FILM AKTIENGESELLSCHAFT“ hat sich über ein Insolvenzverfahren saniert. Wie der Insolvenzverwalter der Filmproduktionsgesellschaft, Rüdiger Wienberg, heute bekannt gab, haben die Gläubiger dem von Wienberg vorgelegten Insolvenzplan mit überwältigender Mehrheit zugestimmt.

Egoli Tossell hatte unter anderem durch den mit dem Golden Globe ausgezeichneten Film "Carlos - Der Schakal" international Bekanntheit erlangt. Auch die Hildegard Knef-Biografie „Hilde“ war von dem Berliner Filmunternehmen produziert worden. Kurz nach der Golden Globe-Prämierung hatte das Unternehmen im Januar 2011 aufgrund von Liquiditätsproblemen allerdings Insolvenz anmelden müssen. Vorher war die Suche nach einem Investor gescheitert.

Das Insolvenzgericht Berlin-Charlottenburg hatte daraufhin Rechtsanwalt Rüdiger Wienberg von der auf Restrukturierungen spezialisierten Berliner Insolvenzrechtskanzlei hww wienberg wilhelm zum Insolvenzverwalter bestellt. Bald darauf gelang es Wienberg, mit der „Film House Germany Gruppe“ einen Investor zu finden, der das Unternehmen bereits in der Phase der Insolvenz eng begleitete.

Wienberg hatte anschließend einen Insolvenzplan entwickelt und die Verhandlungen mit den Gläubigern begonnen. Diese Verhandlungen zogen sich aufgrund der komplexen Gläubigerstruktur aus dem privaten und öffentlichen Sektor über einige Monate hin, bis schließlich der Durchbruch gelang.

„Mit Egoli Tossell ist die Sanierung einer der großen, international tätigen deutschen Filmproduktionsgesellschaften gelungen“, freute sich Wienberg nach der Zustimmung durch die Gläubiger. „Dies ist nicht nur für die Filmwirtschaft, sondern auch für die öffentlichen Förderer ein wichtiges Signal.“ Durch den Insolvenzplan erhalten die einfachen Gläubiger eine deutlich bessere Quote. Zudem kann Egoli Tossell nun die Förderbedingungen der laufenden Verträge erfüllen. „Damit hat die öffentliche Hand die mit den Förderungen angestrebten Ziele voll erreicht", ergänzte Wienberg.

Bei einem Insolvenzplan wird das insolvente Unternehmen nicht verkauft, sondern bleibt als solches erhalten. Voraussetzung dafür ist eine umfassende Einigung mit den Gläubigern, die dafür auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten.

hww wienberg wilhelm bedeutet Insolvenzverwaltung, finanz- und leistungswirtschaftliche Sanierung sowie sanierungsbegleitende Rechtsberatung auf höchstem Niveau. Die zum 01.01.2011 aus einem Zusammenschluss von hww wienberg wilhelm und der CMS Societät für Unternehmensberatung AG entstandene hww Gruppe setzt sich aus drei eigenständigen Einheiten zusammen. Kern der Gruppe bilden die „hww wienberg wilhelm Insolvenzverwalter“, die sich auf Insolvenz- und Zwangsverwaltung konzentrieren. Die bisherige CMS AG ist der Gruppe als „hww CMS Unternehmensberatungs GmbH“ beigetreten und bietet insolvenznahe und außergerichtliche Sanierung und Beratung an. Drittes Unternehmen der Gruppe sind die „hww wienberg wilhelm Rechtsanwälte“, die sich auf insolvenz- und sanierungsnahe Rechtsberatung spezialisieren. Der Sanierungs-, Insolvenz- und Zwangsverwaltungs-Dienstleister beschäftigt derzeit rund 360 Mitarbeiter an 24 Standorten bundesweit und verfügt über ein internationales Netzwerk von renommierten Insolvenzspezialisten und damit auch über das Know-how, grenzüberschreitende Insolvenzverfahren effizient zu betreuen.

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Pressekontakt:

Sebastian Glaser
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Telefon: 0221 80 10 87-80
Email: sg@moeller-pr.de
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