das Magazin für  Insolvenzverwalter, Gerichte, Dienstleister, Wissenschaft, Banken, Versicherungen und alle, die am Thema Insolvenz interessiert sind
Ein Produkt der » Verlag INDat GmbH

Pressemitteilungen

05.06.2012 | Martini Rechtsanwälte | Mitteilung der Pressestelle
Insolvenzverfahren über das Vermögen der Fair Affair GmbH & Co. KG, Az. 2 IN 28/12

Durch Beschluss des Amtsgerichts Neustadt a. d. Wstr. – Insolvenzgericht – vom 24.05.12 wurde das Insolvenzantragsverfahren über das Vermögen der Fair Affair GmbH & Co. KG, vertr. d. d. Fair Affair Verwaltungs GmbH, diese vertr. d. d. Geschäftsführer Thorsten Sperl, Lachener Str. 60, 67433 Neustadt a. d. Wstr., angeordnet und Herr Rechtsanwalt Dr. Ulf Martini zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Die Fair Affair GmbH & Co. KG ist im Bereich des Messebaus tätig und bietet für Messestände die gesamte Bandbreite der Gestaltung an. Die Gesellschaft beschäftigt derzeit neun Mitarbeiter und geriet aufgrund eines wetterbedingten Rückschlags bei den Erweiterungsmaßnahmen durch den Einsturz einer im Aufbau befindlichen Halle in Zahlungsschwierigkeiten. Aus diesem Grund sah sich Herr Thorsten Sperl veranlasst, einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft zu stellen.

Der Geschäftsbetrieb der Schuldnerin wird im Insolvenzantragsverfahren fortgeführt. Im Rahmen einer Betriebsversammlung haben die Mitarbeiter ihre Bereitschaft weiterhin für das Unternehmen tätig sein zu wollen, deutlich zum Ausdruck gebracht. Der vorläufige Insolvenzverwalter hat die Gehaltszahlungen im Rahmen einer Insolvenzgeldvorfinanzierung sichergestellt. Eine Fortführung des Geschäftsbetriebs der Schuldnerin ist jedenfalls bis zum 31.07.12 geplant, zumal sich bereits zum jetzigen Zeitpunkt die Möglichkeit einer übertragene Sanierung abzeichnet.

Die Fair Affair GmbH & Co. KG hat laufende Aufträge von diversen Auftraggebern. Die Aufträge werden im Antragsverfahren - wie gewohnt - pünktlich bearbeitet und fertiggestellt. Die Hauptauftraggeberin der Schuldnerin hat ebenfalls signalisiert, ihr auch weiterhin Aufträge erteilen zu wollen. Die Sparkasse Heidelberg ist als beteiligte Großgläubigerin ebenfalls gewillt, zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs beizutragen.

Der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Martini wird nunmehr zusammen mit der Geschäftsleitung ein Konzept für eine langfristige Sanierung des Geschäftsbetriebs erarbeiten. Ziel soll es sein, die neun Arbeitsplätze dauerhaft zu erhalten und das Unternehmen ggf. in einer anderen rechtlichen Form zu sanieren.

Der WBDat.-E-Mail-Newsletter zum Insolvenzgeschehen:
Unser kostenloser Service für Sie. Täglich auf dem neuesten Stand.

abonnieren