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Pressemitteilungen

14.12.2012 | LEONHARDT Rechtsanwälte | Mitteilung der Pressestelle
Viele Investoren an Wessel-Werk interessiert

250 Mitarbeiter des insolventen Wessel-Werks erhalten Löhne und Weihnachtsgeld /

Gute Chancen für dauerhafte Fortführung /

REICHSHOF-WILDBERGERHÜTTE, 13. DEZEMBER 2012.

Das Wessel-Werk im Oberbergischen Kreis kann dauerhaft fortgeführt werden. Im November hatte der Weltmarktführer für Staubsaugerdüsen und –zubehör Insolvenz anmelden müssen. Alle Gespräche mit Kunden und Lieferanten sind freundlich und erfolgreich verlaufen, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Martin Lambrecht mit. In den nächsten Tagen will er mit der Suche nach langfristig orientierten Investoren beginnen.

"In den ersten Wochen der Insolvenz mussten wir zunächst das Geschäft über den ersten Schreck der Insolvenz hinwegbringen und die Löhne der 250 Mitarbeiter sichern. Dies ist uns gelungen. Kein einziger Kunde ist von Bord gegangen. Die Bestellungen von Kunden nehmen jetzt sogar zu und sind erfreulich hoch. Sowohl die Lieferketten wie der Zahlungsverkehr laufen normal und stabil. Auch alle Lieferanten bleiben dem Wessel-Werk treu. Die Mitarbeiter haben ihre Löhne einschließlich Weihnachtsgeld erhalten und arbeiten sehr motiviert, wofür ich mich ausdrücklich bedanke. So können wir jetzt in aller gebotenen Ruhe einen Investor suchen, der langfristig denkt. Bei mir haben sich bereits viele seriöse Interessenten gemeldet. Das Wessel-Werk ist nichts für Schnäppchen-Jäger. Bei diesem gut aufgestellten Weltmarktführer sollte ein Investor in die Zukunft investieren", erklärte der vorläufige Insolvenzverwalter Martin Lambrecht von der Düsseldorfer Kanzlei Leonhardt.

Die Vertriebsaktivitäten werden weiter ausgebaut. So soll in Kürze ein Online-Shop rund um den Bereich Staubsaugerdüsen und -zubehör direkt für Endkunden zur Verfügung stehen. "Wir investieren weiter in zukunftsweisende Aktivitäten, um unsere Qualitätsprodukte mit ihren innovativen Technologien für unterschiedliche Anwendungsbereiche bequem nach Hause liefern zu lassen", erläuterte Norbert Hinz, Geschäftsführer Wessel-Werk.

Am 1. Februar wird voraussichtlich das Insolvenzverfahren des Wessel-Werks am Amtsgericht Bonn eröffnet. Die Produktion und das Geschäft werden auch über diesen Tag hinaus unverändert weiterlaufen. "Die Aussichten sind erfreulich. Im nächsten Jahr soll das Wessel-Werk dann in gute Hände übertragen werden ", so Martin Lambrecht.

Nähere Informationen:

Martin Lambrecht, Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt, Dipl.- Kaufmann und Dipl.-Volkswirt, LEONHARDT Rechtsanwälte Insolvenzverwalter, Heinrich-Heine-Allee 53, 40213 Düsseldorf, Tel. 0211-836 805 1-0, duesseldorf@leonhardtrechtsanwaelte.de

www.leonhardt-rechtsanwaelte.de

www.wessel-werk.com

Dr. Jochen Mignat, Dr. Mignat PR, Am Hexenpfad 11, 63450
Hanau, Tel. 06181-50791-22, Fax 06181-50791-11,
pr@mignat.de

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