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Titelthema | Peter Reuter | INDat Report 02_2012

Zu wenig Dampf!

Insolvenzgerichte warten beim ESUG auf Fortbildungen

Köln/Karlsruhe/Bielefeld. Fühlen Sie sich ausreichend geschult für das ESUG? Auf diese Frage an alle 182 Insolvenzgerichte, kurz vor Inkrafttreten des Gesetzes zum 01.03.2012 in einer Umfrage des INDat-Report gestellt, haben 39 und damit gut 20 Prozent der Gerichte geantwortet. Der Tenor ist mehr als eindeutig: Auch bei der gerichtlichen Fortbildung zum ESUG gibt es zu wenig Dampf. Ebenfalls zur Bedeutung und zum Umgang mit der Vorauswahlliste unter dem Vorzeichen des Reformgesetzes haben die befragten Gerichte Stellung bezogen. Wie sind ihre Antworten zu verstehen, und wie erklären sie sich? Zu dieser interpretatorischen Aufgabe haben sich der ehemalige Insolvenzrichter und heutige Präsident des LG Karlsruhe, Alexander Riedel, und der Insolvenzrechtler Prof. Dr. Florian Jacoby von der Universität Bielefeld bereit erklärt.

Frage 1

Das ESUG ermöglicht es den Gläubigern unter bestimmten Voraussetzungen, einstimmig den (vorläufigen) Insolvenzverwalter zu bestimmen. Kann dadurch die Bedeutung der von Ihnen geführten Vorauswahllisten für Insolvenzverwalter schwinden?

Frage 2

Wenn die Gläubiger einen nicht bei Ihnen gelisteten Verwalter favorisieren oder die Gläubiger darum bitten, würden Sie dann alle Ihre gelisteten Verwalter samt aller Ihnen vorliegenden Qualifikationen dieser Verwalter inklusive (wenn vorhanden) Kennzahlenerhebungen den Gläubigern offenlegen?

Frage 3

Mit dem ESUG ist eine Vielzahl von Änderungen verbunden, die die Arbeit der Insolvenzrichter und Insolvenzrechtspfleger sowie der Serviceeinheiten betrifft. Fühlen Sie sich dafür ausreichend geschult?

(…)

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